Externe Drogenberatung in der JVA Dortmund
Zielgruppe:
Inhaftierte Drogenkonsumenten und -abhängige in der Justizvollzugsanstalt Dortmund.
Interessierte schreiben uns direkt an oder nehmen persönlich Kontakt mit der Suchtberatung der JVA auf, die an uns gerichtete Anfragen weiterleitet.
Die DROBS beantwortet alle Anfragen und führt eine entsprechende Warteliste.
Externe Drogenberatung leistet:
- Suchtberatung für inhaftierten Drogenabhängigen,
- Abklärung der Motivation, Zielfindung und Hilfeplanung,
- Klärung der formalen und strafrechtlichen Voraussetzungen und Möglichkeiten für "Therapie statt Strafe" gemäß § 35/36 BTMG,
- Vorbereitung und Vermittlung in eine staatlich anerkannte Therapieeinrichtung und Begleitung des Klienten in die Einrichtung,
- Vermittlung in weiterführende Angebote nach der Haftentlassung (z.B. in Substitutionsbehandlung),
- Safer-Use-Beratung (z.B. Infektionsprophylaxe wegen HIV und Hepatitis B und C),
- Beratung in rechtlichen Fragen (in Kooperation mit Organen der Rechtspflege)
3 Mitarbeiter der DROBS Dortmund sind wöchentlich jeweils 4 Stunden in der JVA Dortmund anwesend und darüber hinaus in der Beratungsstelle erreichbar.
Die externe Drogenberatung findet ausschließlich in Einzelgesprächen statt.
Drogenberatung unter den Rahmenbedingungen einer Justizvollzugsanstalt unterscheidet sich wesentlich von der Beratungssituation in der Beratungsstelle.
Der organisatorische und zeitliche Aufwand beim Vermittlungsprozess des Klienten in eine weiterführende therapeutische Maßnahme außerhalb der JVA ist wesentlich höher als in der Drogenberatung "draußen".
Wir kooperieren mit:
- Therapieeinrichtungen und Entgiftungsstationen,
- Kostenträgern,
- Staatsanwaltschaften, Gerichten und Rechtsanwälten,
- der Suchtberatung der JVA Dortmund (und Vollzugsbeamten),
- dem gutachtenden Arzt der JVA Dortmund
- Angehörigen
- anderen Beratungsdiensten innerhalb und außerhalb der JVA.